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KAISER-AMM | TGA-Planung 4.0

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26. Juli 2026

Author: Peter Kaiser

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Peter Kaiser
Dienstag, 08 April 2025 / Published in Aktuelles

Sebastian Körber, Mitglied des bayerischen Landtags, besucht Kaiser – Amm TGA-Planung 4.0

Sebastian Körber, Mitglied des bayerischen Landtags, besucht Kaiser – Amm TGA-Planung 4.0.

Sebastian Körber, MdL, informiert sich regelmäßig auch in seiner Funktion als Vorsitzender des Bundesfachausschusses Bau und Wohnen der FDP über die Entwicklung am Gebäude. Dieses Mal führte sein Weg in das in Forchheim sitzende Fachplanungsbüro für technische Gebäudeausstattung Kaiser-Amm TGA-Planung 4.0.

Geschäftsführer Peter Kaiser informierte ihn über die derzeit stattfindende Revolution am Bau: Nach Jahrzehnten ähnlicher Planungsmethoden setzt sich momentan Building Information Modeling (BIM) massiv durch. Dabei ginge es laut Kaiser nicht nur um den 3-D-Planungsprozess, sondern auch um die wirtschaftlich automatisierte Umsetzung und Kontrolle von Bauvorhaben (BIM2AVA).

Kaiser-Amm stellt in dieser Hinsicht das vermutlich einzige Planungsbüro in Deutschland dar, das BIM bereits jetzt in Reinform umsetzt. Verbunden ist dies mit der Tätigkeit von Peter Kaiser als bundesweit Verantwortlicher für BIM des Zentralverbands der elektro- und informationstechnischen Handwerke (ZVEH) und Vorsitzender des entsprechenden deutschen Normenkomitees beim VDE.

MdL Körber zeigte sich begeistert, dass eines der modernsten Fachplanungsbüros für Technische Gebäudeausstattung in Deutschland, wie Kaiser-Amm in seiner eigenen Heimatstadt Forchheim ansässig sei. Körber ist selbst Architekt und war Mitglied der FDP-Arbeitsgruppe Bauen und Wohnen bei den Koalitionsverhandlungen zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP. In dieser Funktion hatte er sich selbst für modernes und nachhaltiges Bauen eingesetzt, deren Voraussetzung BIM ist. Dass wesentliche Aspekte dieser neuen Technologien und Nominierungen nun in Franken verantwortet werden, würde ihn sehr beeindrucken.

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Peter Kaiser
Donnerstag, 03 April 2025 / Published in Aktuelles

Gigantisches Speichervolumen auf vier Rädern

Wie Elektroautos künftig das Stromnetz stabilisieren und Energiekosten senken

Die Diskussion um das Für und Wider von Elektromobilität treibt manche Blüten. Skeptiker führen gerne an, dass das Stromnetz überhaupt nicht für diese zusätzliche Belastung ausgelegt sei.

Die Bayreuther Innung für Elektro- und Informationstechnik drehte bei ihrer jüngsten Jahreshauptversammlung in Oberobsang den Spieß einfach herum. Ein aktuelles Forschungsprojekt zum „bidirektionalen Laden“ zeigt deutlich: Sobald aus einem Elektrofahrzeug auch Energie zurückgespeist werden kann, verfügt das Stromnetz über eine immense Speicherkapazität. Diese „Batterie auf vier Rädern“ kann nicht nur den Überschuss aus erneuerbaren Energien puffern, sondern in Zeiten großer Nachfrage auch wieder ins Netz abgeben und das Gesamtsystem dadurch stabilisieren. Elektroautos werden so zum idealen Partner einer schwankenden Erzeugung aus Sonne und Wind.

Innungsobermeister Bernd Zeilmann bemühte sich, die Angst vorm drohenden Blackout durch Elektromobilität gleich am Anfang zu relativieren: Auch das deutsche Tankstellennetz würde kollabieren, wenn alle Verbrenner gleichzeitig an die Zapfsäule wollten. Genauso unsinnig sei die Annahme, alle Elektroautofahrer würden gleichzeitig laden wollen. Beim Aufbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge habe man aber sehr wohl die Möglichkeit, durch intelligente Mess- und Regelungstechnik für eine möglichst gleichmäßige Verteilung und Entlastung der Netze zu sorgen. Große Hoffnungen setzen die Mitglieder der Bayreuther Elektroinnung in diesem Zusammenhang auf das sogenannte „bidirektionale Laden“. Daher hatten Sie Erdem Uzun vom Übertragungsnetzbetreiber TenneT und seinen Kollegen Wolfgang Duschl von der Bayernwerk Netz GmbH eingeladen, um von einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit dem Autohersteller BMW zu berichten.

Mit 65 speziell umgerüsteten Fahrzeugen vom Typ BMW i3 haben die Projektpartner in den letzten Jahren verschiedene Anwendungsfälle bei Privathaushalten und Gewerbebetrieben untersucht, die allesamt mit einer Stromentnahme aus dem Speicher realisiert werden können. In der Praxis zeigte sich, dass die gefundenen Lösungen für alle Beteiligten von Vorteil sind: Der Fahrzeughersteller profitiert, weil sein Auto einen Zusatznutzen bietet. Das Stromnetz wird entlastet, weil über den Akku Stromschwankungen ausgeglichen werden können. Und auch der Kunde freut sich, weil er flexible Stromtarife oder die Energie vom eigenen Dach besser nutzen und dadurch Geld sparen kann.

Dass man aus einem Fahrzeugakku auch Strom entnehmen kann, ist keine neue Idee. Einige Hersteller bieten bereits die Möglichkeit, 230-Volt-Elektrogeräte über eine fest installierte Steckdose am Auto zu betreiben. Doch der eigentliche Nutzen einer Elektroauto-Flotte kann deutlich größer sein als der gelegentliche Betrieb einer Handkreissäge in der Wildnis. Schon 2035, so die aktuellen Schätzungen, könnten in Deutschland rund 20 Millionen Elektrofahrzeuge zugelassen sein. Bei einer durchschnittlichen Akkugröße von rund 50 Kilowattstunden pro Fahrzeug steht dann ein Speicher von rund 1.000 Gigawattstunden zur Verfügung, das ist etwa die 25-fache Kapazität aller deutschen Pumpspeicherkraftwerke. Die Experten gehen fest davon aus, dass sich diese riesige Speicherkapazität auch nutzen lässt, um Schwankungen im Stromnetz auszugleichen und Überschüsse aus erneuerbaren Energien zu puffern. Das funktioniert natürlich nur, wenn das Fahrzeug am Netz angeschlossen ist. Dies dürfte allerdings das kleinere Problem sein, denn üblicherweise wird ein Fahrzeug in Deutschland nur ein bis eineinhalb Stunden am Tag bewegt. Den Rest verbringt es in der Garage, auf dem Firmenparkplatz oder sonst wo, oft in Reichweite eines Netzanschlusses.

Dass die Umsetzung auch technisch funktioniert, konnte das vor drei Jahren ins Leben gerufene Forschungsprojekt inzwischen eindrücklich beweisen. Im Zusammenspiel mit intelligenten Messsystemen und eigens entwickelter Software lassen sich laut Erdem Uzun eine ganze Reihe neuer Anwendungsfälle für den Elektroauto-Speicher realisieren. Auf Kundenseite sei natürlich die optimale Ausnutzung der günstigen Energie aus der eigenen PV-Anlage ganz oben auf der Wunschliste. Doch neben dieser Eigenverbrauchs-Optimierung könne ein Fahrzeugakku zum Beispiel auch eingesetzt werden, um Leistungsspitzen abzufangen. Diese Anwendung berge gerade für Unternehmen erhebliche Potenziale zur Kosteneinsparung. Außerdem habe man gezeigt, dass man die Speicher zukünftig auch gewinnbringend für den Stromhandel an der Börse nutzen könne. Genauso ließen sich die Fahrzeugbatterien einsetzen, um Netzschwankungen zu stabilisieren oder eine Notstromversorgung bereitzustellen. Bereits 2030, so TenneTs Vision, werde bidirektionales Laden ein fester Bestandteil des Energiesystems ein.

Pionierarbeit leisteten die Partner des Forschungsprojekts bei der Entwicklung der notwendigen Soft- und Hardware-Komponenten. Für das Zusammenspiel zwischen Fahrzeug und Stromnetz mussten neue Schnittstellen und Kommunikationsprofile geschaffen werden. In Verbindung mit den neuen, intelligenten Stromzählern seien Lösungen entstanden, die wesentlich komplexere Aufgaben erfüllen könnten als das bloße Ein- oder Ausschalten, so Wolfgang Duschl von der Bayernwerk Netz GmbH, der live aus Regensburg zugeschaltet war.

Auch wenn renommierte Hersteller wie VW bereits angekündigt haben, ihre Fahrzeuge bald mit der entsprechenden Fähigkeit auszustatten, ist es immer noch ein weiter Weg, bis bidirektionales Laden tatsächlich in der Breite genutzt werden kann. Bislang hat der Bund nämlich noch nicht den nötigen Rahmen geschaffen, um die teils komplizierten Vorgänge beim Laden und Einspeisen von Strom rechtssicher abzubilden. Aber auch dazu konnten aus dem Forschungsprojekt eine ganze Reihe von Empfehlungen abgeleitet werden, die nun in den Fachgremien mit der Bundesregierung diskutiert werden müssen. Schon in ein bis zwei Jahren, so die optimistische Einschätzung der Experten, dürften die Regeln feststehen. Dann könnte aus der Vision vom rollenden Batteriespeicher, der die Energiewende beschleunigt, endlich Realität werden.

Digitales Planen und Bauen

Zuvor hatte der Forchheimer Fachplaner Peter Kaiser vor den Innungsmitgliedern über die gravierenden Veränderungen bei Planung und Bau von Gebäuden gesprochen. Durch das sogenannte „Building Information Modeling“ (BIM), eine neue, sehr detaillierte Stufe der digitalisierten Planung, werde sich der gesamte Entstehungsprozess eines Gebäudes radikal verändern. Dies werde auch die Elektro- und IT-Branche betreffen, mahnte Kaiser, und zwar nicht erst in einer fernen Zukunft, sondern im Grunde ab sofort.

Beim Planungsprozess mit Hilfe von BIM wird eine digitale Kopie des Gebäudes in einer nie gekannten Detailschärfe erstellt. Dies geht weit über die bisher bekannten 3D-Modelle hinaus, die man schon seit Jahren Bereich der Architektur verwendet. Auch alle Ebenen der Fachplanung für die Gebäudetechnik, inklusive Leitungsführung und exakter Position einzelner Komponenten, sind digital und mehrdimensional erfasst. Selbst Fabrikat und Farbe eines Lichtschalters können im Plan hinterlegt werden.

Im Grunde, so Kaiser, werde das gesamte Gebäude am Computer nachgebaut. Sogar die Funktion der einzelnen Komponenten könne nachgestellt werden, so dass man zum Beispiel Schalter betätigen und Handlungen auslösen könne. Durch die detaillierte Darstellung mit echten Bauteilen, so die Hoffnung des Fachplaners, könnten Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden. Fehlplanungen beim Brandschutz oder Platzprobleme bei der Leitungsführung – im Grunde klassische Fehler, die heute noch auf fast jeder Baustelle für Ärger und Mehraufwand sorgen – könnten künftig vermieden werden, weil das digitale Gebäudemodell diese Fehler bereits im Planungsprozess sichtbar mache.

Große Erleichterungen durch BIM prognostizierte Kaiser für Ausschreibungen und Angebote. Ein detailliertes Leistungsverzeichnis könne durch den digitalisierten Planungsprozess quasi auf Knopfdruck ausgegeben werden. Das bringe sowohl für den Bauherren als auch für die Handwerksbetriebe eine enorme Zeitersparnis. Auch der Freistaat Bayern setzt laut Kaiser stark auf die Vorteile der volldigitalen Planung. Jedes Staatliche Bauamt sei angehalten, schon in diesem Jahr drei BIM-Projekte durchzuführen. Ab 2025 solle „Building Information Modeling“ dann bei staatlichen Planungen zum Standard werden.

Ehrungen der Prüfungsbesten

Im Rahmen der Versammlung wurden mit Michael Schübel (Schwender Energie- und Gebäudetechnik GmbH), Marvin Markhof (Elektro-Markhof) und Maxim Leonhardt (Fränkische Baugesellschaft, Freileitungsbau und Elektroinstallation GmbH) die Prüfungsbesten der Gesellenprüfung ausgezeichnet. Sie erhielten ihren Gesellenbrief zusammen mit einem kleinen Geschenk.

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Peter Kaiser
Donnerstag, 03 April 2025 / Published in Aktuelles

KAISER-AMM REZERTIFIZIERT FÜR BRANDMELDE- UND SPRACHALARMANLAGEN

Kaiser-Amm TGA-Planung 4.0 als Fachfirma für Brandmeldeanlagen und als Fachfirma für Sprachalarmanlagen rezertifiziert

Wir sind als Fachfirma für Brandmeldeanlagen und als Fachfirma für Sprachalarmanlagen nach DIN 14675 rezertifiziert. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Diese Rezertifizierung ist nicht nur die Voraussetzung für die Berechtigung, Brandmelde- und Sprachalarm zu planen, Sie ist vor allem auch eine Auszeichnung für unsere Arbeit. Die Beurteilung erfolgte aufgrund einer Überprüfung vorhergehender Projekte und unserer internen Abläufe. Sie erfolgte ohne jede Beanstandung und ist damit ein klarer Beweis für die hohe Qualität unseres Hauses.

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Peter Kaiser
Donnerstag, 03 April 2025 / Published in Aktuelles

Trauer um Jennifer Henzold

Fassungslos haben wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass unsere langjährige Geschäftskollegin und persönliche Freundin Jennifer „Jenny“ Henzold viel zu früh von uns gehen musste.

Über viele Jahre war sie uns auf vielen Wegen verbunden. Als Kollegin bei BNI, am
Annafest, aber vor allem auch privat.

Jenny war ein Vorbild für engagiertes, ehrliches und zuverlässiges Unternehmertum. 

Zuletzt hat sie uns aktiv als Relocationmanagerin bei der Weiterentwicklung unseres Mitarbeiterteams begleitet.

Vor allem aber war Jenny ein absolut außergewöhnlicher Mensch. Herzlich, spontan, ansteckend, mitreißend und unendlich bezaubernd.

Wir vermissen sie so sehr.


Peter Kaiser
Geschäftsführer 

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Peter Kaiser
Donnerstag, 03 April 2025 / Published in Aktuelles

Warum braucht Bau neue Methoden? Folge 1 unserer Videoserie „Revolutionär Bauen mit BIM“

Der Berliner Flughafen und die Hamburger Elbphilharmonie haben uns in Deutschland deutlich vor Augen geführt, was im Bau alles schiefläuft. Keine Frage: Bau wird – nicht zuletzt durch die Energieeinsparverordnung und komplexe Brandschutzvorschriften – immer komplizierter. Dass die alten Methoden nicht mehr zum Erfolg führen können, ist klar.

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Peter Kaiser
Donnerstag, 03 April 2025 / Published in Aktuelles

Revolutionär Bauen mit BIM – Videoserie mit Peter Kaiser

Warum dauern Bauprojekte länger als geplant? Wie können Kosten derart aus dem Rahmen fallen? Weshalb scheitern so viele Projekte schon in der Planungsphase? Die Antworten liefert unsere neue Videoserie „Revolutionär Bauen mit BIM“ mit unserem Geschäftsführer Peter Kaiser. Bauen ist mit den alten Methoden heute schlicht nicht mehr lösbar. Warum und wie wir es besser machen, erfahren Sie immer mittwochs in kurzen, spannenden Impulse zum Bauen der Zukunft auf unserer Website, unserem YouTube Kanal oder LinkedIn.

Besuchen Sie Peter Kaiser auf LinkedIn

Jetzt unseren YouTube Kanal besuchen

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Peter Kaiser
Donnerstag, 03 April 2025 / Published in Aktuelles

Jetzt neu: Der KAISER-AMM YouTube Kanal

KAISER-AMM goes YouTube: Wir laden Sie herzlich ein, unseren neuen Kanal zu entdecken und sich in unseren Beiträgen zum Bauen der Zukunft inspirieren zu lassen. Wir sind uns sicher, dass Sie jede Menge frische Impulse für Ihre eigenen Projekte mitnehmen werden.

Jetzt unseren YouTube Kanal besuchen

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Peter Kaiser
Donnerstag, 03 April 2025 / Published in Aktuelles

Intelligente Infrastrukturen und Gebäude

Auzug aus dem Beitrag bei der Fachplattform elektro.net:

… Mit der Planung nach BIM befasste sich auch der Vortrag von Peter Kaiser, Technischer Delegierter im ZVEH. Er betreibt selbst ein Planungsbüro und berichtete von seinen Erfahrungen mit BIM – das er als »Planung in 5D« bezeichnete: Zu den drei räumlichen Dimensionen kommen Termine und Kosten hinzu, die bereits in der Planungsphase definiert werden.

Ein großer Vorteil von BIM: Die verschiedenen Gewerke planen auf Grundlage der gleichen Datenbasis. Mögliche Kollisionen, etwa zwischen Kabeltrasse und Lüftungskanal, lassen sich so schon während der Planungsphase erkennen und beheben. Um dies zu gewährleisten, müsse sich allerdings die ­Herangehensweise ändern: Es gibt bei BIM keine baubegleitende Planung mehr, sondern die Planungsphase muss vor Baubeginn abgeschlossen sein.

Ein Problem für Handwerksbetriebe sieht Peter Kaiser noch darin, dass verschiedene Fragestellungen rund um BIM nicht abschließend gelöst seien, etwa die Frage, was der Betrieb bei einer Ausschreibung, die BIM fordert, eigentlich genau abliefern muss. So gebe es z.B. bei BIM verschiedene Detaillierungsgrade von 100 (nur Geometrie) bis 500 – ist dies nicht vorab klar definiert, könne es durchaus zu Rechtsstreitigkeiten kommen…

Den gesamten Bericht können Sie hier lesen.

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Peter Kaiser
Donnerstag, 03 April 2025 / Published in Aktuelles

Kaiser trifft malaysischen Adel

Prinz Amzari Bin Abas besuchte Deutschland als offizieller Vertreter von Malaysia. Hintergrund ist der Wunsch der aufstrebenden Wirtschaftsnation, deutsche Produkte und deutsches Wissen/Dienstleistungen im eigenen Land einzusetzen, um die eigene Entwicklung weiter voranzutreiben. Zum ausgesuchten Kreis von Unternehmen gehörte auch Kaiser-Amm TGA-Planung. Am 04.06.2019 traf sich Prinz Amzari mit der deutschen Delegation auf Gut Klein Nienhagen. Im Rahmen eines sehr konstruktiven Gedankenaustauschs informierte er sich über die Kompetenzen der anwesenden Unternehmen. Dabei zeigte er sich besonders beeindruckt von Kaiser-Amm TGA-Planung 4.0; diese für ihn neuen Erkenntnisse seien für sein Land umso interessanter – so Primz Amzari – als in seinem Land trotz des enormen Baubooms keine Unternehmen mit einem vergleichbar hohen Niveau an Planungs-Know-How im Bereich Elektro und Heizung/Lüftung/Sanitär vorhanden seien. Weitere Abstimmungen erfolgen in den nächsten Wochen, spätestens aber im Herbst, wenn die deutsche Delegation nach Malaysia reist.

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Peter Kaiser
Donnerstag, 03 April 2025 / Published in Aktuelles

Technologie für besseres Leben

Bereits seit Jahren vollzieht sich erst im Stillen, seit einiger Zeit auch deutlich in der Öffentlichkeit sichtbar ein Wandel beim Forchheim Traditionsunternehmen Kaiser. Lange Jahre als Elektrofirma bekannt, führte Geschäftsführer Peter Kaiser das Unternehmen zu seiner neuen Aufgabe als Fachplanungsbüro hin. Fachplanungsbüros für Elektro und Heizung/Sanitär ergänzen bei großen und komplexen Gebäuden die Funktionen des Architekten um eben diese Bereiche, planen lange vor Installation gemeinsam mit dem Kunden diese heute wesentlichen Schlüsseltechnologien am modernen Bau. Zum 01.01.2018 hatte Kaiser im Rahmen eines Generationenwechsels das frühere Büro Amm aus dem mittelfränkischen Seukendorf übernommen und firmiert seitdem als „Kaiser-Amm TGA-Planung 4.0“. Neben vielen bedeutenden regionalen Kunden betreut das Büro auch wesentliche Projekte im Raum München. 

Vor kurzem kamen weitere hinzu, die bisher „jenseits meiner unternehmerischen Vorstellungskraft“ waren, so Kaiser. Mit 720 Wohneinheiten ist eines der derzeit umstrittensten Großprojekte im Raum München für 2019 im Auftragsbuch und danach 820 Einheiten in Hamburg.

Kaiser war viele Jahre in verschiedenen Bereichen sozial engagiert. Daraus ergab sich schon lange seine Leidenschaft, sein Technikwissen auch für benachteiligte Menschen zu nutzen. So unterstützt er mit seinen Vernetzungen querschnittsgelähmte Menschen im Hinblick auf weitgehende Selbständigkeit im Alltag. Durch die Ansiedlung im Medical Valley ergab sich die Idee, diese Technologien einer weitaus größeren Gruppe von Betroffenen zugänglich zu machen. Idee war es, dass die Betroffenen ein weitgehend selbstbestimmtes Leben in Würde führen können. Durch die Unterstützung in der Antragstellung der Fördermittel durch Herrn Wendel von der Medical Valley EMN e.V., erhielt die Kaiser-Amm GmbH nun in einem Wettbewerb gegen andere Einrichtungen den Zuschlag für den Forschungsauftrag für schwerstquerschnittsgelähmte Menschen, den der Freistaat Bayern mit einer Fördermittelpreiszuteilung in 6 stelliger Höhe bedachte. Gemeinsam mit dem Institut IDC der Wilhelm-Löhe-Hochschule in Fürth, erstellt Herr Kaiser einen „Atlas“ im Rahmen dieses Forschungsprojektes. Dies ist ein Buch, in dem alle Bauprodukte, wie elektrische Türen, Fenster, Sprechanlagen, Sanitärgegenstände kategorisiert werden im Hinblick auf ihre Bedienbarkeit für Behinderte. Dieser Atlas soll das Standardwerk für Planungen im Pflegebereich werden. Im dritten Schritt erstellt Kaiser-Amm dann für jedes der möglichen Produkte Softwarebausteine, um künftig in Kliniken, Pflegeheimen und Privatwohnhäusern mit überschaubarem Aufwand eine Automatisierung umzusetzen. 

Das Forschungsinstitut IDC freue sich sehr auf die Mitwirkung im Projekt, da die Befassung mit Implementierungshürden von Technologien noch zu selten aufgegriffen würde, so IDC-Leiter Prof. Jürgen Zerth und insbesondere der Fokus auf gezielte Anwenderinformationen ein wesentlicher Hebel sei. So seien selten technische Barrieren ursächlich für erfolgreiche oder nicht erfolgreiche Implementierung, sondern es gehe darum, die Nutzen- und Akzeptanzpotenziale von Nutzer und Nutzerinnen als auch ökonomische Barrieren gezielt zu analysieren. INKA will ein Mapping geeigneter Assistenztechnologien für Menschen mit Querschnittslähmung aufarbeiten. Hier seien zwei Bedarfslinien zu berücksichtigen, einerseits Querschnittslähmungen nach akuten Phänomen, etwa Unfällen, als auch Querschnittslähmungen, die aus chronischen Krankheiten, etwa ALS oder MS, resultieren. Wohingegen beim ersten Fall der Kontakt mit Pflegetechnologien in den Schwerpunktzentren erfolge und die Patienten und Patientinnen etwa nach Unfällen im Durchschnitt jünger seien, würden Querschnittslähmungen aus chronischen Krankheiten im höheren Alter auftreten und es vermischen sich somit die Aspekte von Betreuung und Pflege. Peter Jaensch, der als zuständiger Mitarbeiter des IDC das Projekt betreut, skizzierte die wissenschaftliche Vorgehensweise, literatur- und fallstudienbasiert Bedarfsanalysen für Assistenztechnologien systematisch zu erheben und diese dann zusammen mit dem technischen Projektpartner auf die Verfügbarkeit von marktfähigen Produkten und Lösungen zu untersuchen. Am Ende könne INKA eine Art Technikregister darstellen, das eine handhabbare Informationsquelle für Architekten, Handwerker, Fachplaner, Pflegeanbieter und letztendlich den Bürger bieten solle, so Jürgen Zerth. 

Enorm freut sich auch Alt-Oberbürgermeister Franz Stumpf, heute Geschäftsführer bei Medical Valley und Vorsitzender der Bayerischen Krankenhausgesellschaft. Er hatte 2016 entschieden, dass Kaiser damals als erster Mieter in das neue Medical Valley Center in Forchheim einziehen darf. Und dafür viel Kritik erhalten, weil Verantwortliche in Politik und Öffentlichkeit Kaiser „nur“ als Elektrofirma kannten und keinen Zusammenhang mit Forschung sahen. „Umso mehr freue ich mich, dass Kaiser-Amm nun als eine der ganz wenigen Forchheimer Firmen, einen Forschungsauftrag des Freistaats erhalten hat und damit auch der Freistaat des Potential sieht, dass in diesem Unternehmen steckt. Noch wichtiger ist mir aber, dass dieses Projekt nach Fertigstellung unmittelbar zur Lebenserleichterung bei Schwerstquerschnittsgelähmten führt. Ich hätte mir solche Technologien bereits beim Krankenhausbau gewünscht, da war die Zeit aber leider noch nicht reif dafür“.

Sichtlich beeindruckt ist Geschäftsführer Peter Kaiser selbst. „Ich hatte immer unternehmerisch viele Ideen und Visionen. Bereits seit einiger Zeit sind wir weit über diese Ziele hinaus. Dass ein ehemaliger Forchheimer Handwerksbetrieb sich so weit entwickeln kann, dass der Freistaat Bayern ihn mit einem Forschungsauftrag „adelt“ und wir uns damit gegen renommierte Einrichtungen wie Universitäten durchsetzen konnten, macht mich unendlich stolz. Ich freue mich riesig darauf, unser Know-How Betroffenen bereitstellen zu dürfen, die es dringend brauchen können, weil sie selbst bei Kleinigkeiten des Alltags auf andere angewiesen sind.“, so Kaiser. Die Ergebnisse des Forschungsauftrags werden unmittelbar in die bundesweite Normung Einzug halten, weil Kaiser auch stellv. Obmann des für diese Frage führenden Normengremiums beim DIN-VDE ist.

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