Building Information Modeling (BIM) ist die neue Revolution am Bau. Spätestens seit den Skandalen am Berliner Flughafen und der Elbphilharmonie haben die Verantwortlichen für den Bau in Deutschland verstanden, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Aus verschiedenen Gründen, vor allem aber nach der Verschärfung der Vorschriften nach dem Brand am Düsseldorfer Flughafen und der Energieeinsparverordnung, können Gebäude nicht mehr so geplant und gebaut werden, wie es in den letzten Jahrzehnten üblich war. Die Komplexität ist mittlerweile einfach zu hoch.

In seinem Impulsvortrag „Qualitätssicherung durch BIM am Beispiel der TGA“ erläutert Peter Kaiser, dass BIM nicht „schon wieder etwas Neues“, sondern ein moderner Ablauf des Bauens ist, der allen Beteiligten wieder mehr Arbeits- und Lebensqualität gibt. Er ist überzeugt: 2022 setzt sich BIM endlich durch.
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Zivile Sicherheit: Das deutsche Planungsbüro Kaiser-Amm schafft dank modernster Technologien eine bisher nicht erlebte Gewissheit bezüglich der Kosten für die Kunden.
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Unser heutiger Gesprächspartner Peter Kaiser ist Technischer Delegierter im ZVEH, dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke und vereidigter Sachverständiger für das Elektrohandwerk in Oberfranken. Eines seiner Kernthemen ist Building Information Modelling, kurz BIM. Hier ist er dafür verantwortlich, dass in Deutschland eine möglichst praxisnahe Norm für die Handwerksbetriebe eingeführt wird. Gleichzeitig kümmert er sich auch um den Aufbau eines Schulungsangebots, das die Einführung von BIM begleitet.
Auzug aus dem Beitrag bei der Fachplattform elektro.net:
… Mit der Planung nach BIM befasste sich auch der Vortrag von Peter Kaiser, Technischer Delegierter im ZVEH. Er betreibt selbst ein Planungsbüro und berichtete von seinen Erfahrungen mit BIM – das er als »Planung in 5D« bezeichnete: Zu den drei räumlichen Dimensionen kommen Termine und Kosten hinzu, die bereits in der Planungsphase definiert werden.
Ein großer Vorteil von BIM: Die verschiedenen Gewerke planen auf Grundlage der gleichen Datenbasis. Mögliche Kollisionen, etwa zwischen Kabeltrasse und Lüftungskanal, lassen sich so schon während der Planungsphase erkennen und beheben. Um dies zu gewährleisten, müsse sich allerdings die Herangehensweise ändern: Es gibt bei BIM keine baubegleitende Planung mehr, sondern die Planungsphase muss vor Baubeginn abgeschlossen sein.
Ein Problem für Handwerksbetriebe sieht Peter Kaiser noch darin, dass verschiedene Fragestellungen rund um BIM nicht abschließend gelöst seien, etwa die Frage, was der Betrieb bei einer Ausschreibung, die BIM fordert, eigentlich genau abliefern muss. So gebe es z.B. bei BIM verschiedene Detaillierungsgrade von 100 (nur Geometrie) bis 500 – ist dies nicht vorab klar definiert, könne es durchaus zu Rechtsstreitigkeiten kommen…
Den gesamten Bericht können Sie hier lesen.








